Differenzmessgeräte
Gewährleisten Sie kompromisslose Präzision, Zuverlässigkeit und lückenlose Form- und Lagetoleranzprüfung mit dem Sortiment an professionellen Messuhren und Messuhrzubehör von Kinex – K-MET. Diese Messtechnik-Kategorie bietet fundamentale Prüfmittel zur Bestimmung von Rundlaufabweichungen, Ebenheit, Parallelität und vergleichenden Längenmaßen gemäß DIN 878 und DIN 2270. Das Lieferprogramm gliedert sich in drei spezialisierte Bereiche: hochpräzise digitale Messuhren mit feiner Auflösung bis 0,001 mm und vielseitigen Funktionen (ZERO-Nullung, PRESET-Vorwahl, Zählrichtungsumkehr und Toleranzgrenzenanzeige), bewährte mechanische analoge Messuhren einschließlich stoßgeschützter Fühlhebelmessgeräte (Pupitas) sowie praxisgerechtes Messuhr-Zubehör mit auswechselbaren Messeinsätzen, Verlängerungsstiften, Ösenrückwänden und magnetischen Gelenkstativen. Durch verwindungssteife Gehäuse, minimale Messwerthysterese und reibungsarme Führung bilden diese Messgeräte das verlässliche Fundament für Werkstückausrichtungen auf CNC-Zerspanungsmaschinen, Wellenprüfungen und Abnahmemessungen im Maschinenbau.
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Die Kategorie der Messuhren und des Zubehörs von Kinex – K-MET bietet ein geschlossenes System an Präzisionsprüfmitteln zur Bestimmung von Form- und Lageabweichungen, Rundlauffehlern, Ebenheit und relativen Längenunterschieden nach DIN 878 und DIN 2270. Durch spielarme Getriebemechanismen, minimale Hysterese und robuste Ganzmetallgehäuse liefern diese Geräte verlässliche Messergebnisse – sowohl bei der Werkstückeinrichtung auf Werkzeugmaschinen als auch bei der Endkontrolle im klimatisierten Messraum.
Sortimentsübersicht und technische Details:
- Gliederung des Sortiments und Baugruppen:
- Digitale Messuhren: Elektronische Messwertanzeigen mit feiner Auflösung von 0,01 mm oder 0,001 mm (1 µm), großem Kontrast-LCD, ZERO- und PRESET-Funktionen, mm/inch-Umschaltung, Zählrichtungsumkehr und optischer Gut/Schlecht-Toleranzgrenzenanzeige.
- Analoge Messuhren: Klassische Zeigermessgeräte mit drehbarer Skala und verstellbaren Toleranzmarken. Das Sortiment umfasst Standardmessuhren 0–10 mm (Skalenteilungswert 0,01 mm), stoßgeschützte Industrieausführungen sowie Fühlhebelmessgeräte (Pupitas) für schwer zugängliche Messstellen.
- Zubehör für Messuhren: Auswechselbare Messeinsätze mit Gewinde M2,5 (Kugel-, Plan-, Rollen-, Teller- und Nadelspitzen), Schaftverlängerungen, Rückwände mit Befestigungsöse und standsichere Magnetgelenkstative.
- Mechanischer Aufbau und Konstruktion:
- Einspannschaft: Genormter Schaftdurchmesser von 8 mm (h6) zur universellen Aufnahme in Haltern, Stativen und Innenfeinmessgeräten (Subito).
- Messbolzenführung: Gehärteter und feinstgeläppter Edelstahlbolzen mit Präzisions-Messing- oder Rubinlagerung für reibungsarmen Lauf und minimale Abnutzung.
- Anschlussgewinde M2,5: Universeller Industriestandard zum raschen Wechsel der Tasteinsätze je nach Werkstücktopografie.
- Gehäuseschutz: Verwindungssteifes Gehäuse mit hoher Beständigkeit gegen Werkstattstäube, Kühlschmierstoffe und Schwingungen.
- Metrologische und anwendungsspezifische Vorteile:
- Unmittelbares Erfassen des Scheitelpunkts und direkte visuelle Anzeige von Rundlauffehlern und Maßdifferenzen
- Datenausgang bei Digitalmodellen zur Einbindung in rechnergestützte Qualitätsdatenerfassungen (SPC)
- Absolut- und Relativmodus für das zügige Sortieren von Werkstücken nach Toleranzklassen
- Typische Einsatzbereiche:
- Einrichten von Werkstücken, Ausrichten von Schraubstöcken und Nullpunktdefinition auf CNC-Fräs- und Drehmaschinen
- Prüfung des Rund- und Planlaufs an rotierenden Wellen, Scheiben, Walzen und Flanschen
- Parallelitäts-, Rechtwinkligkeits- und Ebenheitsmessungen an Maschinenführungsbahnen
- Verwendung als Anzeigeeinheit in Innenfeinmessgeräten (Subito) und Mehrstellenprüfvorrichtungen
Praxis- und Anwendungshinweise
Beim Einspannen der Messuhr über den 8-mm-Schaft die Klemmschraube nur maßvoll anziehen, um ein elastisches Einklemmen des Messbolzens zu verhindern. Der Tasteinsatz sollte stets lotrecht zur Prüffläche angestellt werden; bei Fühlhebelmessgeräten muss ein Schräglagenwinkel rechnerisch korrigiert werden. Vor Beginn der Messung Taster und Werkstückoberfläche sorgfältig von Staub und Spänen befreien und die ruckfreie Rückkehr des Messbolzens in den Nullpunkt überprüfen.



