Analoge Mikrometergewindebohrer und -verlängerungen
Gewährleisten Sie kompromisslose Präzision, Formstabilität und maximale Flexibilität beim Messen großer Innendurchmesser, Bohrungen und Kavitäten mit dem Sortiment an professionellen zusammenstellbaren Innenmessschrauben (Zylinder-Messlehren) von Kinex – K-MET der Serie NEX. Diese nach den Normen ČSN 25 1438 und DIN 863 gefertigten Präzisionsprüfmittel mit feiner 0,01-mm-Noniensteilung bilden das messtechnische Rückgrat für den Schwermaschinenbau, den Turbinenbau, Kraftwerksanlagen, Großarmaturen und Qualitätssicherungsräume. Das Baukastensystem besteht aus einem Mikrometer-Grundelement und einem Satz präzisionsgeschliffener Verlängerungen, wodurch sich die Messspanne exakt auf das jeweilige Werkstück abstimmen lässt. Das Angebot reicht von der kompakten Ausführung 0–25 mm (Art.-Nr. 7125-12) über den universellen Werkstattsatz 50–600 mm (Art.-Nr. 7125) bis hin zum industriellen Großmesssatz 100–2100 mm (Art.-Nr. 7125-3). Ballig geschliffene, hartmetallbestückte Messkontakte garantieren eine einwandfreie Punktberührung an der Bohrungswand, während der stabile Holzkasten eine geschützte Lagerung und sichere Handhabung sicherstellt.
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Die Kategorie der zusammenstellbaren analogen Innenmessschrauben (Zylinder-Messlehren / Mikrometrische Odpiche) von Kinex – K-MET der Serie NEX bietet ein bewährtes Prüfmittelsystem für die präzise Maßprüfung mittlerer bis extrem großer Innendurchmesser und Hohlräume. Durch die modulare Kombination kalibrierter Verlängerungsstücke mit einem Mikrometer-Messelement ermöglicht dieses System weite Messbereiche bei hoher Biegesteifigkeit und Messsicherheit – vollkommen autark und batterieunabhängig.
Sortimentsübersicht und technische Details:
- Verfügbare Ausführungen und Messspannen:
- Kompakt-Innenmessschraube 0–25 mm (Art.-Nr. 7125-12): Einzelnes Basismessgerät für kleinere Innenweiten und Nuten.
- Werkstattsatz 50–600 mm (Art.-Nr. 7125): Universeller Bausatz bestehend aus dem Messkopf mit Grundbereich 50–63 mm und abgestuften Verlängerungen zur lückenlosen Abdeckung bis 600 mm.
- Großmesssatz für die Industrie 100–2100 mm (Art.-Nr. 7125-3): Robuste Ausführung mit durchbiegungsarmen Verlängerungsrohren zur Maßkontrolle schwerer Werkstücke, Schweißkonstruktionen und Zylinder bis über 2 Meter Länge.
- Aufbau der Verlängerungen und Schraubverbindungen:
- Präzisionsanschlüsse: Die feinstgeläppten Stirnflächen der einzelnen Rohrverlängerungen gewährleisten eine minimale Fehlerfortpflanzung beim Zusammenschrauben mehrerer Teilstücke.
- Stabile Verbindung: Spielfreie, fluchtende Gewindeverbindungen sorgen für eine verwindungssteife Achslage der gesamten Messstrecke.
- Antastkontakte: Ballig geschliffene Hartmetall-Tastflächen garantieren eine punktgenaue Berührung an der Bohrungswand mit maximaler Verschleißfestigkeit.
- Messeinheit und Ablesung:
- Mikrometerkopf: Gehärtete und feingeschliffene Messspindel mit 0,5 mm Gewindesteigung pro Trommelumdrehung und einem Spindellauf von 13 mm bzw. 25 mm.
- Skala: Blendfrei mattverchromte Skalenhülse und Skalentrommel mit tiefschwarz gelaserten Teilstrichen bei 0,01-mm-Noniensteilung für sichere Ablesung.
- Klemmung: Zuverlässige Klemmschraube zum Arretieren der Spindel vor der Entnahme aus der Bohrung.
- Verpackung:
- Die Sätze werden in formstabilen, ausgepolsterten Holzkästen mit passgenauen Fächern für alle Einzelelemente, Einstellmaße und Montageschlüssel geliefert.
- Typische Einsatzbereiche:
- Innendurchmesserprüfung an Statorgehäusen, Turbinenteilen und Rohrmänteln im Kraftwerksbau
- Maßkontrolle großer Zylinderbohrungen an Schiffsdieseln, Kompressoren und Industrieanlagen
- Überprüfung von Armaturengehäusen, Druckbehältern und Behälterstutzen im Chemieanlagenbau
- Abstandsmessungen zwischen Führungsbahnen und Maschinenrahmen im Großmaschinenbau
Praxis- und Anwendungshinweise
Beim Zusammenstellen der gewünschten Messlänge peinlich genau auf die Sauberkeit der Kontaktflächen achten – bereits kleinste Partikel führen zu Maßfehlern im Hundertstelbereich. Vor der Messung das Sollmaß des zusammengebauten Odpichs mit einem Kontrollmaß oder einer passend voreingestellten Großbügelmessschraube abgleichen. In der Bohrung eine Tastseite anlegen und mit der Gegenseite durch vorsichtiges radiales und axiales Pendeln den Scheitelpunkt (Minimalwert der Achse) erfassen; das Messgerät an den Isolierzonen halten oder Handschuhe tragen, um thermische Längenänderungen der langen Rohre zu vermeiden.



