Formgewindebohrer
Hochleistungs-Gewindeformer NAREX Ždánice (DIN 2174)
Entdecken Sie die moderne Technologie des spanlosen Gewindeformens mit den erstklassigen Gewindeformern von NAREX Ždánice nach Norm DIN 2174. Auf abse.sk bieten wir Ihnen Spitzen-Gewindeformer zur spanlosen Herstellung metrischer Regelgewinde in umformbaren Werkstoffen. Durch die plastische Materialverformung erzielen Sie eine deutlich höhere Gewindefestigkeit und eine hervorragende Oberflächengüte.
Unsere Gewindeformer sind die ideale Lösung für Durchgangs- und Sacklöcher auf CNC-Bearbeitungszentren und automatisierten Fertigungslinien. Im Sortiment finden Sie Hochleistungsserien aus HSSE und Pulvermetallurgischem Stahl (PM) mit TiN- und TiCN-Beschichtungen, ausgestattet mit Schmiernuten sowie spezieller radialer Innenkühlung (IKZN) für anspruchsvollste Bedingungen.
Die wichtigsten Vorteile der Gewindeformer NAREX Ždánice:
- Spanloses Umformen: Kein Risiko von Spanstau in der Bohrung und ein sauberer Bearbeitungsprozess bei Durchgangs- und Sacklöchern.
- Höhere Gewindefestigkeit: Das gefurchte Gewinde weist durch den ununterbrochenen Faserverlauf des Werkstoffs eine höhere mechanische Belastbarkeit und Zugfestigkeit auf.
- Schmiernuten und Innenkühlung (IKZN): Schmiernuten gewährleisten die kontinuierliche Zuführung von Kühlmittel an die Formkeile. Serien mit radialer Innenkühlung IKZN (z. B. 4960NXIKZN) ermöglichen enorme Steigerungen der Schnittgeschwindigkeit und Standzeit.
- Breites Werkstoffspektrum: Geeignet für gut umformbare Baustähle, Edelstahl, Aluminium und Aluminiumlegierungen sowie Zinklegierungen.
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Technische Spezifikation und systematische Übersicht der Gewindeformer NAREX Ždánice (DIN 2174)
Das Gewindeformen ist ein Kaltumformprozess, bei dem das Material ohne Spanbildung plastisch verformt wird. Um ein präzises Gewindeprofil zu erzielen, ist es von entscheidender Bedeutung, den genauen Vorbohrdurchmesser einzuhalten (der stets größer ist als beim Gewindeschneiden) und die passende Kombination aus Beschichtung und Schmierung zu wählen.
1. Übersicht der Gewindeformer-Produktlinien
| Serie / Kat.-Nr. | Schaftnorm | Werkstoff | Beschichtung | Kühl- / Schmierart | Anwendung |
|---|---|---|---|---|---|
| 2910 | DIN 2174 (DIN 371) | HSSE | TiN | Mit Schmiernuten | Unlegierte Stähle, Zinklegierungen, Aluminium |
| 2960 | DIN 2174 (DIN 371) | HSSE | TiN | Mit Schmiernuten | Baustähle, Automatenstähle, Reinaluminium |
| 2960PM | DIN 2174 (DIN 371) | HSSE-PM | TiN | Mit Schmiernuten | Pulvermetallurgischer Stahl für hohe Zähigkeit in der Serienfertigung |
| 2990NX | DIN 2174 (DIN 371) | HSSE-V3 | TiCN | Mit Schmiernuten | Hochlegierte Stähle, Edelstahl (INOX) |
| 4960NX | DIN 2174 (DIN 376) | HSSE-V3 | TiCN | Mit Schmiernuten | Überlaufschaft für M12–M20, Edelstahl und legierte Stähle |
| 2990NXIKZN | DIN 2174 (DIN 371) | HSSE-V3 | TiCN | Radiale Innenkühlung (IKZN) | CNC-Bearbeitung mit Innenkühlung für Durchgangs- und Sacklöcher |
| 4960NXIKZN | DIN 2174 (DIN 376) | HSSE-V3 | TiCN | Radiale Innenkühlung (IKZN) | CNC-Bearbeitung für M12–M20 mit Hochdruck-Innenkühlung |
2. Berechnung des Vorbohrdurchmessers für metrische Gewinde (M)
Beim Gewindeformen gilt nicht die Standardformel $D = D_N - P$. Der Richtwert für den Bohrerdurchmesser berechnet sich nach der Formel:
$D_{Bohrer} = D_N - (0,5 \times P)$
Wobei $D_N$ der Gewindenenndurchmesser und $P$ die Steigung in mm ist.
- M3 × 0,5: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 2,75 mm (statt 2,5 mm beim Schneiden)
- M4 × 0,7: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 3,65 mm (statt 3,3 mm beim Schneiden)
- M5 × 0,8: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 4,60 mm (statt 4,2 mm beim Schneiden)
- M6 × 1,0: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 5,50 mm (statt 5,0 mm beim Schneiden)
- M8 × 1,25: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 7,40 mm (statt 6,8 mm beim Schneiden)
- M10 × 1,5: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 9,25 mm (statt 8,5 mm beim Schneiden)
- M12 × 1,75: Empfohlener Bohrerdurchmesser = 11,10 mm (statt 10,2 mm beim Schneiden)
Anwendungsbedingungen und Schmierung
- Werkstoffe: Geeignet für alle Werkstoffe mit einer Mindestbruchdehnung von $A_5 \ge 8\%$ und einer Zugfestigkeit bis $1000\text{ N/mm}^2$ (Baustähle, Edelstahl, Sphäroguss, Aluminium, Messing, Kupferlegierungen).
- Schmierung und Kühlung: Beim Umformen entstehen hohe Reibung und Drücke. Verwenden Sie eine Kühlmittelemulsion mit höherer Konzentration (mind. 8–12 %) oder reines Umform-/Schneidöl. Schmiernuten gewährleisten die Ölverteilung über die gesamte Gewindelänge.
- Bohrungstyp: Durch das Fehlen von Spänen sind Gewindeformer mit Schmiernuten universell für Durchgangslöcher und Sacklöcher einsetzbar. Die IKZN-Variante sorgt für ein perfektes Ausspülen des Bohrungsgrundes bei Sacklöchern und die Reinigung bei Durchgangslöchern.



